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Sicherheitssysteme
Ein Sicherheitssystem muss während einer vorgeschriebenen Zeit (24h bis 3 Tage) autonom und ohne Stromversorgung von aussen seine Funktionen garantieren. Dazu überwacht es den Strompegel seiner Akkumulatoren. Sinkt dieser unter verschieden abgestufte Schwellen, reagiert es mit einer darauf angepassten Alarmierungs-Organisation. Zuerst mit Störungsmeldungen an den Betreiber und weiter bis zum optisch, akustischen Vollalarm mit Alarmierung der Interventionsstellen.
Im Sicherheitssystem sind die Sensorkontakte im Ruhezustand unter Strom geschlossen. Bei Alarm, Sabotage oder Stromverlust fällt das Relais ab und löst damit zwangsläufig die Alarmorganisation aus. Werden jedoch die Alarmmeldungen vom Haus-BUS Online-, oder als Kontakt an das Sicherheitssystem übergeben, ist diese Zwangsläufigkeit nicht garantiert. Im Zusammenhang mit Brandmeldern, kann diese Konstellation dann "tödlich enden".
Sicherheitssysteme müssen zwingend über autonome, von allen übrigen Geräten getrennte Leitungen (auch BUS-Leitungen) kommunizieren. Die gemischte Aufschaltung von Sicherheits- und Fremdgeräten, z.B. HLK-Sensoren, ist nicht gestattet. Diese dürfen nur über einen separaten, völlig getrennten BUS mit geprüften BUS-Elementen angekoppelt werden. Kurzschluss, Sabotage oder Störung auf diesem BUS können das Sicherheitssystem nicht beeinflussen. Die Kommunikation und der volle Schutzumfang im Sicherheitssystem bleiben auch dann garantiert, wenn Fremdgeräte stören, die 230 Volt-Versorgungsspannung ausfällt, oder Überspannung auf die Leitungen dieses BUS gegeben wird.
Eine getrennte Bedienung der Sicherheitsanlage garantiert auch im Notfall den notwendigen Zugriff auf die Funktionen der Zentrale. Das bedeutet, dass auch im Schadensfall die zerstörten Elemente eines Sektors für die Dauer der Wiederherstellung abgeschaltet und das Sicherheitssystem mit den restlichen Sektoren normal weiter betrieben werden kann.
Die Gesamtbedienung, Sektorenbedienung, Türöffnung, Alarmauslösung unter Bedrohung, Erstzutritt usw. sind so vorbereitet, dass sie mit biometrischen Zutrittskontrollgeräten, z.B. Fingerprintleser, bedient werden können.
- Sabotagesicherheit
Ein Sicherheitssystem muss den größtmöglichen Schutz vor Sabotageversuchen bieten. Durch entsprechende Technik erkennt das System jeglichen Versuch von Sabotage an Zentrale, Leitungen, Bedienungen und Meldern.
Überwachungs-Sensoren
Dem Sicherheitssystem stehen spezialisierte, sabotagesichere Melder für Spezialaufgaben zur Verfügung:- Dauernd aktive Funk-Bildermelder (Besucher, Gäste)- Funk-Melder für schöne Räume (Kirchen, Privat)
- Alarmübermittlung
Die Alarmübermittlung als neuralgischer Punkt des Systems ist bei einem professionellen Sicherheitssystem entsprechend ausgelegt und überwacht, so dass Angriffe auf die Übermittlungswege, beim Anwender und bei der Empfangsstelle Alarm auslösen. Es ermöglicht die differenzierte Übermittlung der für die Interventionsstellen wichtigen Informationen: *Abwesend, *Anwesend, *Teilscharf, *Randzeiten, *Bedrohung, *Überfall, *Einbruch, *Brand, *Brand-Voralarm-Erkundungsgang und andere Meldungen.
Sicherheitszentrale hat feste und vorprogrammierte Routinen für:
- Scharf- / Unscharfschaltung der Anlage und von Teilbereichen- Zutrittsbeschränkungen über Zeitprofile- Ein-, Austritt, Erstzutritt-, Letzt-Austritt- Auslösung von Bedrohungsmeldungen- Blockschlosslogik zum Sperren von Eingängen
- Sicherheits-BUS- Systeme
Die Kommunikation zwischen den einzelnen Busmodulen des Sicherheitssystems ist auf absoluteZuverlässigkeit und Fehlerfreiheit ausgelegt.- Im Sicherheitssystem werden die BUS-Teilnehmerdauernd, aktiv auf ihr Vorhandensein und ihren Zustand abgefragt- Störquellen durch "artfremde" Busteilnehmer wie Staubsaugeranschluss, Ethernet-, Video-, Audio-,Übermittlung oder EIB- und LON-BUS Sensoren, sind ausgeschlossen- Ein Haus-Bus ist auf Schnelligkeit, kleine Informationspakete und Durchsatz großer Datenmengen ausgelegt, Sicherheitsüberlegungenspielen da eine untergeordnete Rolle!
- Optimale Bedienung
Das Sicherheitssystem hat spezielle Bedienungsroutinen und ist somit dafür optimal ausgelegt. So ist z.B. das temporäre Deaktivieren von einzelnen Meldern oder Sektoren möglich, aber mit dem zwangsweisem übertragen an die Überwachungszentrale verbunden.
- Programmierung
- Servicefreundlichkeit
Spezielle Prüffunktionen für das Sicherheitssystem und die Melder erhöhen die Verfügbarkeit des Systems, erleichtern die Arbeit des Technikers und verkürzen die Wartung des Sicherheitssystems.
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